Webdesigner für Ihre CMS-Homepage-Erstellung
Für den Betrieb größerer Homepages ab ca. 100 Seiten bietet sich der Einsatz eines Content Management Systems (CMS) für Ihre Website an. Die ff-webdesigner bieten Ihnen auch die Erstellung und Betreuung von Homepages basierend auf Content-Management-Systemen an, stehen dieser Technik jedoch kritisch gegenüber. Content-Management-Systeme haben im Internet durchaus Ihre Daseinsberechtigung. Die Möglichkeiten und der Nutzen von CMS werden jedoch häufig völlig überschätzt.
Unterschiede zwischen herkömmlichem Webdesign und CMS Der Hauptunterschied zwischen CMS und herkömmlichen Webdesign ist die Trennung von Inhalten und Layout. Bei herkömmlichem Webdesign sind Inhalte und Layout immer mehr oder weniger direkt miteinander in einer HTML-Datei verbunden. Bei einem Content-Management-System werden Inhalte und Layout strikt getrennt. In einer Datenbank werden alle Inhalte und Formatierungen abgelegt. Das CMS erzeugt aus den Datensätzen für Formatierung und Inhalten die fertigen Seiten. Die Betreuung erfolgt komplett Online über Interfaces auf dem Server.
Die Vorteile beim Einsatz von Content-Management-Systemen liegen auf der Hand. Redakteure benötigen keinerlei Vorkenntnisse im Umgang mit HTML. Mehrere Betreuer können gleiche oder verschieden Homepagebereiche zeitgleich bearbeiten, da das Editieren immer direkt Online auf dem Server erfolgt. Das Layout kann getrennt von allen Inhalten schnell komplett für die gesamte Homepage umgestellt werden. CMS bietet häufig zahlreiche sinnvolle Extras: Gästebücher, Newsletter, Foren, Downloadbereiche etc.
Die Nachteile beim Einsatz von Content-Management-Systemen überwiegen unserer Meinung nach die Vorteile bei weitem. Content-Management-System verteuern zwangsläufig Ihre Homepage. Sie benötigen teurere Server, mehr Zeit und nicht zuletzt das CMS. Viele CMS gibt es auch als Freeware. Kommerzielle Systeme schlagen jedoch schnell mit etlichen Tausend Euro zu Buche.
Voraussetzungen Ein CMS ist ein Programm, das die Seiten Ihrer Homepage generiert. Dieses Programm muss auf dem Server installiert werden und benötigt zahlreiche Voraussetzungen (zumeist PHP oder Perl und MySQL). Die Installation kann je nach gewähltem CMS sehr zeitaufwendig sein.
Technik und Sicherheit Je mehr Technik eine Homepage benötigt, desto fehleranfälliger und sicherheitstechnisch problematischer ist sie. CMS bedeutet immer mehr Technik als herkömmliches Webdesign. Mehr Technik bedeutet immer mehr Arbeit und weniger Sicherheit.
Bearbeitung Das Bearbeiten einer CMS-Homepage auf dem Server erfolgt über das Internet. Beim Bearbeiten muss man also stets online sein. Es kommt zu Verzögerungen, da ein entferntes System niemals so schnell reagieren kann wie ein lokales (Bsp: Verzeichnisse erstellen).
Webdesign Das Erstellen des Templates (Masterlayout) ist je nach gewähltem CMS mehr oder weniger zeitaufwendig, dauert aber auf jeden Fall länger als das Erstellen eines klassischen statischen HTML-Templates.
Einarbeitung Auch wenn CMS bedeutet, dass Ihre Redakteure keinerlei HTML-Kenntnisse benötigen, so bedeutet das noch lange nicht, dass sie nichts zur Bedienung lernen müssen. Das Editieren einer einfachen Homepage mit Dreamweaver und deren Upload mittels eines FTP-Programms sind ungefähr genauso schnell zu erlernen als die Einarbeitung in jedwedes CMS.
CMS und Suchmaschinen Der letzte wichtige Nachteil von CMS ist teils fehlerhafte oder nicht vorhandene Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung. Schlechtere Suchmaschinenoptimierung bedeutet weniger Besucher. Viele CMS bieten nicht die Möglichkeit, vernünftige Metatags für jede Seite zu vergeben. Dies ist jedoch eine der wichtigsten Grundlagen für vernünftige Suchmaschinenoptimierung. Auch werden Seiten häufig nach dem Muster index.php?Inhalt=21&Sprache=de&id=34 aufgerufen. Suchmaschinen mögen diese Art überhaupt nicht. Technische Ergänzungen (z.B. Mod_Rewrite) sind nötig, um saubere Listung in Suchmaschinen zu erreichen.
Fazit zum Einsatz von CMS: Der Nutzen von Content-Management-Systeme wird schwer überschätzt. Sie machen Homepages teurer, langsamer und unsicherer. Eine Rechtfertigung für den Einsatz eines CMS ist gegeben ab einem Umfang von mindestens 100 Webseiten. Auch wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig an der Homepage Updates durchführen sollen oder viele Inhalte schnell wechseln, kann sich ein CMS durchaus lohnen. Bis zu einem Projektumfang von mindestens 3000 € raten wir vom Einsatz eines CMS ab.
Die ff-webdesigner haben gute Erfahrung mit Weblication, Typo3 sowie DotNetNuke.
Wir erledigen für Sie alle Arbeiten an Ihrer Homepage nach unserem aktuell gültigen Webdesign-Stundensatz. Sie erhalten vor jeder Auftragserteilung eine auf +/- 15% genaue Kostenschätzung. [Jetzt anrufen!] [Mehr Webdesign-Angebote]



